Montag, 29. Juni 2009

NEIN zur Qualzucht - Dortmunder Appell fordert Wende in der Hundezucht

Hundezucht nach Modetrends und daraus resultierende "Rassetypische Krankheiten" und Qualzuchten können nicht im Sinne von Hundefreunden sein. Wir wünschen uns gesunde und charakterfeste Hunde, die uns möglichst viele Jahre fit und munter begleiten. Ich möchte euch darum ganz herzlich bitten, den -> "Dortmunder Appell" zu unterzeichnen und weiter bekannt zu machen. Er richtet sich an Zuchtverbände, Zuchtvereine und Züchter und fordert das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte - nämlich das endlich von Qualzuchten und der Zucht nach Modetrends zu Lasten der Hundegesundheit Abstand genommen wird.

Die ganze Aktion ist gut durchdacht und steht auch fachlich auf einem soliden Fundament. Unter den Erstunterstützern des Dortmunder Appells finden sich eine Vielzahl von Kompetenten Fachleuten. Darunter sind Tierärzte, Hundezüchter, Biologen, Spezialisten für Qualzuchtgutachten, Spezialisten für Vererbungslehre usw. (Die vollständige Liste könnt ihr auf www.dortmunder-appell.de einsehen.) Dort findet ihr natürlich auch den gesamten Appell, sowie einen Link zur Online-Petition, eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken & Unterschriften sammeln, sowie Banner mit denen ihr auf die Seite verlinken könnt.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Rohes Ei für schönes Fell? Irrtum!

Rund um den Hund grassieren imer noch viele Irrtümer und falsche Ratschläge. Einer dieser Irrtümer ist der weit verbreitete Ratschlag, dem Hund ein rohes Ei über das Futter zu schlagen, damit er ein schöneres Fell bekommen soll. Leider ist dieser gut gemeinte Rat völlig falsch! Rohes Eiklar schränkt einerseits die Möglichkeit zur Verdauung von Proteinen stark ein, und entält darüber hinaus ein Protein, das Biotin bindet, sodass der Organismus es nicht mehr aufnehmen kann. Somit wirkt es sich langfristig gesehen eher negativ auf Haut und Fellprobleme des Hundes aus, denn Biotin ist für Haut und Fell des Hundes sehr wichtig. Lesen Sie hier was wirklich gegen Haut. und Fellprobleme beim Hund hilft und wie man ihm den Fellwechsel erleichtern kann: "Fellwechsel beim Hund - und welche Rolle die Ernährung des Hundes bei Fell- und Hautproblemen spielt".
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Freitag, 17. Oktober 2008

Was tun, wenn der Welpe Schuhe & Möbel anknabbert?

“Hilfe, mein Welpe frisst Schuhe an!” Hilferufe dieser Art liest man immer wieder im Internet. Welpen sind eben von Natur aus neugierig und prüfen unbekanntes auch gerne mal auf seine Essbarkeit oder Spieltauglichkeit. Ähnlich wie kleine Kinder, die sich alles mögliche in den Mund stecken, machen es auch Welpen - allerdings lassen die dann mit ihren spitzen Milchzähnen dann meist auch gleich Spuren.

Um das zu vermeiden ist es in erster Linie wichtig, sich ausgiebig mit dem Welpen zu beschäftigen und seinen Spieltrieb auf seine eigenen Spielzeuge zu lenken, damit Wohnungseinrichtung, Schuhe etc. keinen Schaden nehmen. Geeignete und weniger geeignete Spielzeuge für Welpen bzw. Hunde hatten wir ja hier schon einmal kurz vorgestellt.

Findet der Welpe Schuhe oder Möbel dennoch interessanter als sein eigenes Spielzeug, kann man diese zusätzlich mit einem Spray schützen. Das Spray ist für den Welpen ungiftig, soll die betreffenden Gegenstände aber für den Welpen uninteressant machen.

Training Aid Erziehungshilfe

(Für mehr Infos & Bestellmöglichkeit bitte das Bild anklicken)

Wie schon erwähnt, ist es jedoch wichtig gleichzeitig einen Ausgleich zu schaffen, indem man dem Welpen ausreichend geeignetes Hundespielzeug zur Verfügung stellt. Auch deshalb, weil er im Zahnwechsel meist das Bedürfnis hat, sich durch kauen auf Gegenständen Erleichterung zu verschaffen. (Alles über den Zahnwechsel beim Hund hier.) Mit geeignetem Hundespielzeug & Kauspielzeugen und diesem Spray sollte es kein Problem sein, den Hund auf die richtige Fährte zu bringen.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Hundefutter - wie gesund kann billige Tiernahrung sein?

Billiges Hundefutter wird im Internet öfter mal von Hundebesitzern empfohlen. Berichte, in denen die Billigfutter hochgelobt werden findet man immer wieder im Netz. Selbst Stiftung Warentest hat die Billigfutter teilweise mit erstaunlich guten Noten bedacht. Das überrascht ganz besonders - spätestens dann, wenn man mal einen Blick aufs Kleingedruckte des Hundefutters wirft.

Wir haben mal einen genaueren Blick aufs Kleingedruckte riskiert und uns gefragt: Was ist eigentlich drin im Hundefutter? Und wie können die Futterhersteller so billiges Hundefutter produzieren? Noch interessanter: Warum machen so viele Futterhersteller eigentlich so ein großes Geheimnis darum, was drin ist, im angeblich so guten Hundefutter? Was bedeutet “Nebenerzeugnisse”? Und warum kommen immer wieder wilde Gerüchte und Spekulationen darüber auf, was sich hinter diesem Begriff verbirgt? Und warum Unternehmen die Futterhersteller nichts dagegen, dass immer wieder solche Gerüchte aufkommen und verbreitet werden? Und: Warum erkranken Hunde eigentlich doppelt so häufig an Krebs wie Menschen? Warum nimmt Krebs bei Hunden immer mehr zu? Wollte man den Werbeversprchen der Hersteller glauben, so müsste man doch annehmen, Hunde würden heute so gesund ernährt wie nie zuvor!? Fragen, mit denen sich Alex in seinem Hundeblog mal näher auseinander setzt. Siehe -> Wundertüte Hundefutter?

Freitag, 3. Oktober 2008

Quietschspielzeug für Hunde kann die Beißhemmung senken

An Quietschspielzeugen für Hunde, auch "Quietschies" genannt, scheiden sich die Geister der Hundefreunde. Während die einen sich köstlich darüber amüsieren, dass ihre Hunde bei jedem draufbeißen ein schrilles quietschendes Geräusch erzeugen, verursacht das Gequieke bei den anderen eher Kopfschmerzen und strapaziert die Nerven. Aber ob man sich für oder gegen Quietschspielzeuge für Hunde entschiedet ist mehr, als eine reine Geschmacksfrage, denn die quiekenden Hundespielzeuge können die Beißhemmung des Hundes bzw. Welpen herab setzen.

Die Erklärung ist einfach: spielen Hundewelpen miteinander, und einer zwickt versehentlich im Spiel etwas zu feste zu, jault der andere kurz auf und zieht sich für einen Moment vom Spiel zurück. So lernt der Welpe, der etwas zu grob war: “Aha, wenn ich zu fest zwicke, ist das schöne Spiel vorbei. Schade!” Auf diese Weise lernt er spielerisch, dass die Bisskraft zu kontrollieren und im Spiel nur soweit einzusetzen, dass er dem Spielpartner nicht weh tut - schließlich will er ja weiter spielen und empfindet es auch als eine Art “Strafe”, wenn sich der Spielpartner plötzlich aus dem lustigen Spiel zurückzieht. Dem Zusammenleben mit dem Mensch kommt es das sehr entgegen, dass man sich genau dieses Prinzip zu nutze machen kann. Zwickt der Welpe mal zu fest zu, 'jault' man kurz auf und beendet das Spiel einfach.

Ein Quietschspielzeug “jault” auch laut auf, doch im Gegensatz zum lebenden Spielpartner, kann das Quietschie das Spiel nicht beendet. Ein zu festes Zubeißen hat also keinerlei Konsequenzen für den Hund, denn das Spiel geht immer munter weiter. Viele Hundeexperten raten daher von Quietschspielzeugen für Hunde dringend ab. Ganz besonders dann, wenn auch noch Kinder im Haushalt leben.

Das soll natürlich nicht bedeuten, dass sich der Hund automatisch zur reißenden Bestie entwickelt, die unkontrolliert zubeißt, nur weil er mal mit einem Quietschie gespielt hat. Aber Quietschspielzeuge können die Beißhemmung durchaus zurück setzen. Und wenn dies einmal geschehen ist, wird ein Umlernen schwierig. Warum sollte man dem Hund bzw. Welpen also das Leben unnötig schwer machen, wenn es doch so viel sinnvollere Hundespielzeuge gibt? Wir raten auch von Quietschies ab. Und ganz nebenbei bemerkt - ihre Nachbarn werden es Ihnen sicher auch danken, wenn sie auf Quietschspielzeuge verzichten. ;o)

Wir raten statt dessen zu Hundespielzeugen, die Hunde auch ohne quietschen begeistern können, wie zum Beispiel solche Bälle:

Boomer Labyrinth Futterball rot


Dieser Boomer Labyrinth Futterball rot kann mit kleinen Leckerlis befüllt werden, sodass er selbst für Spielmuffel interessant wird. Der Futterball aus Vollgummi ist extrem Robust und haltbar. Das eingebaute Labyrinth macht es dem Hund nicht ganz so leicht, die Leckerlis heraus zu bekommen, sodass der Hund sich auch wirklich lange mit dem Ball beschäftigen kann. Natürlich kann der Futterball auch ohne Leckerlis benutzt werden, denn er rollt nicht nur, sondern macht dem Hund auch Spaß, weil er wild umher hüpft. Ebenfalls sehr zu empfehlen sind diese Konk Dental Stick (Größe M), sowie alle Spielzeuge von Kong. Die Dental Sticks reinigen beim Spielen gleichzeitig noch die Zähne und können so helfen, der Zahnsteinbildung vorzubeugen.


Dienstag, 30. September 2008

Hunde - Welpen: Welpenschutz? Wichtige Informationen zum Welpenschutz

Den Begriff Welpenschutz kennt fast jeder Hundebesitzer, doch er wird oft falsch interpretiert. Leider gibt es zum Thema Hunde, Welpen, Hundeverhalten u. Hundeerziehung immer noch viele weit verbreitete Missverständnisse. Unter dem Begriff “Welpenschutz” verstehen viele Hundefreunde ein Art Geruch, der dem Welpen anhaftet und ihm eine “Narrenfreiheit” bei älteren Artgenossen sichert. Viele Hundehalter betrachten es fälschlicherweise als eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass dieser Welpenschutz bei jedem anderen Hund eine automatische Beißhemmung bewirkt. Doch dieser Irrglaube, kann fatale Folgen haben, denn einen Welpenschutz in dieser Form gibt es leider nicht.

Den Welpenschutz, in dem Sinne wie er oft verstanden wird, gibt es innerhalb eines festen Rudels, nicht aber für fremde Hunde. Zwar ist es erstaunlich, wie tolerant und nachsichtig viele erwachsene Hunde auch fremden Welpen gegenüber oft sind, doch dies gilt keineswegs immer und nicht für alle Hunde! Man darf sich daher nie auf den Welpenschutz verlassen und den Welpen nicht sorglos auf jeden fremden Hund zulaufen lassen. Nicht alle Hunde, die man trifft, sind gut sozialisiert. Mancher Hund hat selbst schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht, und mancher Hund hat Verletzungen oder Krankheiten, sodass es ihnen Schmerzen bereitet, wenn sie von einem übermütigen Welpen angesprungen werden. In solchen Fällen kommt es durchaus vor, dass auch ein Welpe energisch weg gebissen wird.

Kommunikation unter Hunden

Hunde kommunizieren untereinander über sehr fein abgestimmte Signale, die besonders für weniger erfahrene Hundebesitzer oft kaum wahrnehmbar sind. Auch diese Kommunikation mit anderen Hunden muss der Welpe erst lernen. Welpen lernen, mit entsprechender Körpersprache zu signalisieren, dass sie den anderen Hund sehr wohl respektieren, aber die Feinheiten der sehr differenzierten Körpersprache müssen sie erst erlernen. Und auch der Hundehalter muss lernen, die Hundesprache zu deuten. Ein Schwanzwedeln bedeutet nicht immer Freude, man muss gleichzeitig auch weitere Körpersignale beachten, um einschätzen zu können, ob der Hund der Begegnung freundlich oder ablehnend gegenüber steht. Auf keinen Fall sollte man sich allzu sorglos auf einen angeborenen und immer funktionierenden Welpenschutz verlassen! Macht der Welpe schon eine schlechte Erfahrung, indem er durch einen anderen Hund gebissen dabei schwer verletzt wird, ist dies oft eine traumatische Erfahrung, die dem Hund (und seinem Besitzer) noch jahrelang Schwierigkeiten bei Hundebegegnungen bereiten kann.

Hundesprache lernen

Damit der Welpe gut sozialisiert wird und die Gelegenheit hat die Hundesprache zu erlernen, empfiehlt sich der regelmäßige Besuch einer Welpenschule. Nicht nur der Welpe kann hier mit gleichaltrigen die Hundesprache spielerisch erlernen, auch der Hundebesitzer lernt unter fachkundiger Anleitung die feinen Körpersignale der Hundesprache richtig zu deuten und Situationen richtig einzuschätzen. So erkennen Sie, welcher Hund tatsächlich bereit ist, dem Welpen einen gewissen Welpenschutz zu gewähren, und welcher eher nicht. (Tipps zur Wahl der richtigen Hundeschule finden Sie hier.) Darüber hinaus sollte man bei Begegnungen mit fremden Hunden zunächst immer Rücksprache mit dem Besitzer halten und fragen, wie sein Hund mit Welpen umgeht, bevor man sie zusammen lässt.

Fazit: Zwar gibt es einen gewissen Welpenschutz, doch bei Begegnungen mit fremden Hunden darf man sich auf diesen Welpenschutz nicht verlassen, wenn man seinen Welpen nicht gefährden will!

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